Julia

Männer-WG mit unverhofftem Nachwuchs

Nach dem schmerzhaften Verlust seines Mitbewohners, sollte Rennmaus Karl schnell einen neuen Freund bekommen. Hierzu gibt es sogar gesetzliche Auflagen: Rennmäuse dürfen aufgrund ihrer sozialen Natur nicht allein gehalten werden, sondern am besten als Duo. Also machte sich Mäuse-Halter Marco P. auf in die Zoohandlung, um eine zweite männliche Rennmaus zu kaufen. Friedrich lebte sich schnell ein und die Männer-WG funktionierte prima – bis Marco P. plötzlich merkte, dass die beiden vermeintlichen Mäuse-Herren nicht mehr allein im Gehege hausten. Friedrich entpuppte sich als Frieda und hatte Nachwuchs geboren, der allerdings nach ein paar Tagen verstarb.

Marco P. muss Männchen und Weibchen nun trennen und je einen neuen gleichgeschlechtlichen Partner für jede der Mäuse kaufen. Summa summarum hat er nun doppelte Haltungs- und Arztkosten. Da der Zoohändler Friedrichs bzw. Friedas Geschlecht offensichtlich falsch bestimmt hatte, fordert der Mäuse-Halter nun Schadenersatz von ihm. Dieser versucht zunächst jede Schuld von sich zu weisen. Marco P. wendet sich daraufhin an ROLAND und wird sofort an einen Partneranwalt verwiesen, der eine telefonische Mediation empfiehlt. Der Anwalt schafft es, per Telefon zwischen den beiden Parteien zu vermitteln. Der Zoohändler zahlt nun eine angemessene Entschädigung, sodass die Zukunft von Karl und Frieda gesichert ist – wenn auch auf ewig durch eine Glasscheibe getrennt…