Auf einem Bildschirm ist ein Programmier-Code abgebildet.

Damit der Cyberspace kein rechtloser Raum ist

Ihre Kunden kämpfen sich täglich durch den virtuellen Dschungel und dort lauern Gefahren wie Hackerangriffe auf ihre Unternehmen. Aber wie genau sehen die Risiken aus? Steigt durch die Corona-Pandemie die Gefahr, aus dem Netz angegriffen zu werden? Und wie können Ihre Kunden sich schützen? Diese und weitere Antworten finden Sie hier.

Köln, 1. Dezember 2020

Durch die zunehmende Digitalisierung steigt auch das Risiko, aus dem Netz angegriffen zu werden. Dabei spielt es keine Rolle, wo wir uns befinden: Sobald wir Computer, Smartphones und andere IT-Geräte nutzen, sind wir diesem Risiko ausgesetzt – in Firmen oder Behörden genauso wie zu Hause oder unterwegs. Und das nicht nur im Inland. Hacker können uns von überall auf der Welt angreifen und Schaden zufügen.

So wurde die Uniklinik Düsseldorf zum Beispiel im September 2020 Opfer eines Hackerangriffs, bei dem 30 Server des Krankenhauses verschlüsselt wurden. Die Täter kamen vermutlich aus Russland. Die Folge? Die Klinik konnte fast zwei Wochen keine Notfallversorgung übernehmen und dadurch wurden Patientenleben gefährdet. Nicht alle Hacker-Angriffe bringen Menschenleben in Gefahr. Aber wenn Ihre Kunden ihren Betrieb unterbrechen müssen, kann ein gewaltiger finanzieller Schaden entstehen.

Ist das Risiko für Unternehmen durch die Corona-Pandemie noch einmal gestiegen?

Die Antwort ist ein klares Ja. Woran liegt das? Laut des vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veröffentlichten Reports „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2020“ gibt es dafür vor allem folgende Gründe:

Social-Engineering-Angriffe nehmen zu:

Dabei handelt es sich um schädliche Software, die installiert wird, wenn man zum Beispiel auf einen bestimmten Link klickt. Die Angreifer nutzen hier die Angst oder Unsicherheit der Menschen aus.

Homeoffice sorgt für weniger IT-Sicherheit:

Kurzfristig mussten viele Mitarbeiter ins Homeoffice ausweichen. Hier litt in vielen Firmen die IT-Sicherheit zugunsten der Schnelligkeit.

Größere Angriffsfläche wegen Digitalisierungsschub:

In vielen Bereichen wichen die Menschen spontan auf digitale Lösungen aus, die vorher live beziehungsweise analog stattgefunden haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um private oder berufliche Treffen oder digitalen Schulunterricht ging. Durch den plötzlichen Anstieg der digitalen Nutzung wurde auch die Angriffsfläche größer.

Unsichere oder nicht ausreichen datenschutzkonforme Lösungen werden verstärkt genutzt:

Durch vermehrte Videokonferenzen, Cloud-Lösungen etc. wurde auch hier schlagartig die Angriffsfläche für Hacker größer.

Das BSI kommt zu dem Schluss, dass eine VPN-Verbindung auf jeden Fall zu einer erhöhten Sicherheit beiträgt. Diese Info bekamen wir auch von unseren IT-Kollegen bei ROLAND Rechtsschutz. Die VPN-Verbindung alleine reicht aber nicht aus: Eine mit entsprechend ausreichenden Sicherheitssystemen ausgestattete Hardware ist zusätzlich wichtig. Denn ein privater Laptop, der aufgrund der besonderen Situation für berufliche Zwecke genutzt wird, stellt ohne Firewall und Virenprogramme ein Sicherheitsrisiko dar.

Wie können Ihre Kunden das Risiko reduzieren, aus dem Internet angegriffen zu werden?

Neben ausreichend starken Sicherheitssystemen (Soft- und Hardware) ist der Abschluss einer Cyber-Versicherung sinnvoll. Das Bewusstsein dafür steigt laut Umfragen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bei mittelständischen Unternehmen. So ist das Interesse an einer Cyber-Absicherung in mittleren Unternehmen zum Beispiel zwischen 2018 und 2020 von 22 auf 43 Prozent gestiegen. Außerdem können Ihre Kunden ihre Mitarbeiter mit regelmäßigen E-Learnings auf das Thema aufmerksam machen und das Bewusstsein erhöhen.

Was ist mit den juristischen Folgen eines Cyber-Angriffs?

Hier kommen wir ins Spiel: Mit JurCyber helfen wir Ihren Kunden bei der Durchsetzung von Schadenersatz- und Unterlassungsansprüchen. Außerdem können sie eine IT-Notfall-Hotline anrufen, wenn sie nach einem Cyber-Angriff nicht weiter wissen. Dort helfen ihnen IT-Experten schnell am Telefon. Und wenn die Cyber-Versicherung nicht zahlt, übernehmen wir die Kosten für die Deckungsklage.

Kurz gesagt: Vor einem Cyber-Angriff können sich Ihre Kunden nicht schützen. Vor den juristischen Folgen aber schon. Mit uns an ihrer Seite.

Übrigens: Nicht nur bei Cyber-Versicherungen gibt es ein gestiegenes Bewusstsein. Auch wir bei ROLAND Rechtsschutz haben in diesem Jahr einen Anstieg im Bereich Cyber-Rechtsschutz feststellen können. Also sprechen Sie Ihre Kunden rechtzeitig auf das Thema an! Für das nächste Jahr planen wir außerdem weitere Informationen und Aktionen rund um das Thema Cyber.

Haben Sie Fragen zum Thema Cyber-Rechtsschutz? Weitere Informationen finden Sie hier . Auch Ihre ROLAND-Betreuer stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.